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Ein Stück Schottland in Mol
Zwischen Zilvermeerlaan und Postelsesteenweg liegt ein besonderes Naturschutzgebiet, das einst eine Müllhalde war. Im Jahr 1985 wurde das Gelände mit Sand- und Lehmschichten bedeckt. „Das war früher ein Schützengraben aus dem Zweiten Weltkrieg“, sagt Jef Sas. „Später wurde daraus eine Mülldeponie, weit entfernt von Wohngebieten, aber immer noch gut erreichbar.“
Die Natur gewinnt die Oberhand
Die Müllwagen sind längst verschwunden und die Natur hat wieder freien Lauf. „Die Hügel hier sind eigentlich Wüstenberge, die mit Lehm und Sand bedeckt sind“, erklärt Jef. „Die hügelige Landschaft erinnert an Schottland.“
Neuer Wanderweg
Über einen der Hügel wurde ein Wanderweg angelegt. Bis vor kurzem weideten hier Schafe, heute wird Schockweide betrieben. „Eine Herde Kempener Heideschafe weidet vorübergehend auf abgegrenzten Flächen, um das Wachstum von Gräsern und Bäumen einzuschränken. Dadurch erhält die Heide die Chance, wieder zu blühen.“
Von Mitte Juli bis Mitte September färbt sich die Heide wunderschön violett. Eine ideale Zeit, um den 500 Meter langen Wanderweg zu erkunden.
Wo beginnt der Weg?
Der Wanderweg ist nicht sofort erkennbar, aber Pfeile weisen den Weg. Folgen Sie dem Radweg entlang des Postelsesteenweg. Wenn Sie einen Schafstall sehen, sind Sie da. Der Weg führt über einen Hügel und schneidet eine Ecke von 't Oud Stort ab. Vom Hügel aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Umgebung.
Der Wanderweg ist Teil des Spaziergangs „Molse Meren“, einer drei Kilometer langen Route rund um den Stortplas und das Naturschutzgebiet „t Oud Stort“. Der Start ist beim Ökozentrum De Goren, Postelsesteenweg 71.
Von der Grasgrube zum Naturschutzgebiet
Bevor 't Oud Stort zum Naturschutzgebiet wurde, diente das Gelände fast dreißig Jahre lang als Mülldeponie.
Während der Kriegsjahre (1940–1944) wurde hier Sprit, ein alternativer Brennstoff, abgebaut. Dies geschah nicht gleichmäßig und hinterließ flache Gruben, die sich mit Wasser füllten.
Im Jahr 1958 begannen die Menschen, ihren Hausmüll zu entsorgen. Die Gruben wurden nach und nach zugeschüttet, bis im Jahr 1984 von den Sprießengruben nichts mehr zu sehen war.
Aufgrund wachsender Umweltbewegungen wurden in den 1980er Jahren lokale Mülldeponien geschlossen. Dies führte zur Gründung der ersten Containerparks.
Nach der Schließung der Deponie wurde das Gelände 1989 vollständig abgedeckt. Durch die Aussaat von Limburger Heideschnitt entstand eine wunderschöne Heidevegetation im Gebiet, die es zu einem wertvollen Naturschutzgebiet machte.
Straßenplan
weitere Informationen
Abreise und Ankunft
Ökozentrum De Goren, Postelsesteenweg 71
Distanz
3,3 km
Beschilderung
Wanderknotenpunkte: 1 -77 - 78 - 89 - 77 - 1








